13 Tage für eine Entscheidung

Welt-Klimakonferenz, Dezember 2015: 13 Tage lang ringen über 20.000 Delegierte aus aller Welt aus 195 Staaten um einen Kompromiss. Es geht um Stürme und Dürren, Kohle und Öl und um sehr viel Geld. Alle sagen, sie wollen ein gemeinsames Abkommen erreichen. Doch jeder kämpft mit Verve für die Interessen seines eigenen Landes. Wie soll da eine Einigung gelingen? Das Paris-Protokoll hat sieben Delegierte und Berater begleitet, vom ersten Tag bis zur Entscheidung.

Der Druck auf die Delegierten und Berater hätte kaum größer sein können: Die knapp 3000 Gipfelteilnehmer verhandelten um nicht weniger als die Rettung der Welt. 2009 waren sie noch daran gescheitert, sich auf weltweit gültige Regeln zu einigen, die die Erderwärmung bremsen und die jetzt schon unausweichlichen Folgen in den Griff bekommen sollten. Paris musste den Beweis liefern, dass ein Problem, das die gesamte Menschheit betrifft, mit den Mitteln der Demokratie überhaupt zu lösen ist. Um den Weg zum Vertrag aus nächster Nähe beobachten zu können, haben wir im Auftrag des NDR, der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit Süddeutscher Zeitung und Correcti!v sieben Insider begleitet. Das Paris-Protokoll wurde für den Grimme Online Award 2016 nominiert.

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